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Steuerabsetzbeträge

Die hier aufgelisteten absetzbaren Beträge werden direkt von der Lohn- bzw. Einkommenssteuer abgezogen:

Alleinerzieher- bzw. Alleinverdienerabsetzbetrag

Alleinerzieher- bzw. Alleinverdienerabsetzbetrag

Alleinerzieherabsetzbetrag
Als Alleinerzieher/innen gelten Steuerpflichtige, die für mindestens ein Kind mehr als sechs Monate im Kalenderjahr den Kinderabsetzbetrag beziehen und nicht mehr als sechs Monate in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft leben.

Alleinverdienerabsetzbetrag
Als Alleinverdiener/innen gelten Steuerpflichtige, die mehr als sechs Monate in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft leben und einer der beiden für mindestens ein Kind den Kinderabsetzbetrag bezieht. Die Zuverdienstgrenze für die (Ehe-)Partnerin bzw. den (Ehe-) Partner beträgt € 6000,- pro Kalenderjahr.

Alleinerzieherabsetzbetrag bzw. Alleinverdienerabsetzbetrag
Der jeweilige Steuerabsetzbetrag ist nach Anzahl der Kinder gestaffelt.

  • für ein Kind: € 494,-
  • für zwei Kinder: € 669,-
  • für jedes weitere Kind erhöht sich der Betrag um: € 220,-

Um den Betrag vermindert sich die zu zahlende Steuer.

Achtung: Wenn keine Steuerpflicht vorliegt, kann der Alleinerzieherabsetzbetrag mit dem Formular F 5 beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt beantragt werden.

Antragstellung
Wie Sie den jeweiligen Betrag von der Steuer absetzen können, entnehmen Sie bitte den Links, die unten aufgelistet sind.

Kinder- & Unterhaltsabsetzbetrag

Kinder- & Unterhaltsabsetzbetrag

Kinderabsetzbetrag
Für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, steht Steuerpflichtigen ein Kinderabsetzbetrag zu. Ist die Familienbeihilfe beantragt, ist kein gesonderter Antrag für den Kinderabsetzbetrag erforderlich.
Dieser beträgt seit 1. Jänner 2009 pro Kind und Monat € 58,40.- und wird gemeinsam mit der Familienbeihilfe ausbezahlt. Der Kinderabsetzbetrag wird nur für Kinder bezahlt, die sich ständig im Inland aufhalten.

Unterhaltsabsetzbetrag
Wenn Sie für ein Kind, das nicht im selben Haushalt wohnt, nachweislich gesetzlichen Unterhalt (Alimente) zahlen, können Sie den Unterhaltsabsetzbetrag im Zuge der Arbeitnehmerveranlagung bzw. der Einkommenssteuererklärung geltend machen. Wird in einem Kalenderjahr keine Steuer bezahlt, so kommt auch der Unterhaltsabsetzbetrag nicht zum Tragen.

Der Unterhaltsabsetzbetrag beträgt seit 1. Jänner 2009 für:

  • das erste Kind € 29,20.-,
  • das zweite Kind € 43,80.- und
  • ein drittes und jedes weitere Kind € 58,40.-.

Antragstellung
Wie Sie den jeweiligen Betrag von der Steuer absetzen können, entnehmen Sie bitte den Links, die unten aufgelistet sind.

Außergewöhnliche Belastungen

Außergewöhnliche Belastungen

Unter gewissen Voraussetzungen werden bestimmten Ausgaben als außergewöhnliche Belastungen mit bzw. ohne Selbstbehalt steuerlich absetzbar.

Beispiele für außergewöhnliche Belastungen: Kosten für eine Brille, Entbindung, Zahnregulierung, Krankheitskosten, Kosten, die im Zusammenhang mit einer Behinderung entstehen ...

Welche Beträge Sie von der Steuer absetzen können, entnehmen Sie bitte den Links, die unten aufgelistet sind.

Gleiches gilt für die Kosten für Kinderbetreuung.
Seit 1. Jänner 2009 können Steuerpflichtige diese bis max. zu einer Höhe von € 2300,- pro Kind und Jahr geltend machen.

Voraussetzungen
Zu Beginn des Kalenderjahres darf das betreute Kind das 10. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für das Kind wird mehr als 6 Monate der Kinderabsetzbetrag bezogen. Die Kinderbetreuung erfolgt in einer öffentlichen oder privaten Kinderbetreuungseinrichtung (zB Kinderkrippe, -garten, Hort, Internat) oder durch eine pädagogisch qualifizierte Person. Gewährt die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Betreuungskosten, sind nur die darüber hinausgehenden, vom Steuerpflichtigen getragenen, Kosten steuerlich absetzbar.

Antragstellung
Die Absetzbarkeit für Kinderbetreuungskosten kann im Rahmen der ArbeitnehmerInnenveranlagung oder Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

Sonderausgaben

Sonderausgaben

Sonderausgaben vermindern die Lohn- bzw. Einkommenssteuer im Zuge der Einkommensteuererklärung bzw. ArbeitnehmerInnenveranlagung. Allerdings müssen Sie Ihre Belege mindestens sieben Jahre aufbewahren, da diese auf Verlangen des Finanzamtes vorzulegen sind.

Es gibt verschiedene Arten von Sonderausgaben, die unterschiedlich berücksichtigt werden. Zu diesen zählen beispielsweise auch Versicherungsprämien für freiwillige Personenversicherungen, Kirchenbeiträge ...

Werden keine Sonderausgaben angeführt, so wird bei der Berechnung vom Finanzamt automatisch ein Pauschalbetrag abgezogen.

Welche Beträge Sie von der Steuer absetzen können, entnehmen Sie bitte den Links, die unten aufgelistet sind.

Kinderfreibetrag

Kinderfreibetrag

Für jedes Kind für das der Kinderabsetzbetrag mehr als 6 Monate bezogen wird, steht Steuerpflichtigen seit 1. Jänner 2009 der Kinderfreibetrag in der Höhe von € 220,- zu. Pro Jahr und Kind mindert dieser Betrag die zu zahlende Steuer.

Beantragen beide Elternteile den Kinderfreibetrag, so kann jeder Elternteil 60 Prozent des Kinderfreibetrages geltend machen. Das entspricht pro Elternteil € 132,-.

Antragstellung
Die Absetzbarkeit des Kinderfreibetrages kann in der ArbeitnehmerInnenveranlagung oder Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

Weiterführende Informationen mit Erklärungen zur Beantragung

Das Bundesministerium für Finanzen bietet in seinen Broschüren unter dem Titel "Das Steuerbuch ..." für das jeweilige Kalenderjahr nützliche Tipps für die ArbeitnehmerInnenveranlagung.
Web: www.bmf.gv.at

Ebenso finden Sie auf den Seiten der Arbeiterkammer unter dem Titel Steuern & Einkommen Informationen sowie verschiedene Broschüren zum Thema Steuern sparen.
Web: www.arbeiterkammer.at

Kurze Informationen zur Familienbesteuerung erhalten Sie auch auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie und Jugend.
Web: www.bmfj.gv.at

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